Das ELSA stellt sich vor

Das Elsa-Brändström-Gymnasium hat 4 Parallelklassen in einem Jahrgang und insgesamt fast 900 Schülerinnen und Schüler. Es unterrichten aktuell 74 Lehrerinnen und Lehrer sowie 8 Referendare und Referendarinnen an der Schule.

Wer etwas über die Namensgeberin der Schule erfahren will, kann sich hier über Elsa Brändström informieren.

Am Elsa-Brändström-Gymnasium wird nach den in NRW geltenden Richtlinien und Lehrplänen unterrichtet.

Seit 1988 finden nach Prinzipien der Montessori-Pädagogik bis zur Jahrgangsstufe 7 sechs und in den Klassen 8 und 9 vier Stunden Freiarbeit (5-7), Projektarbeit (8) und Modularbeit (9) pro Woche statt, in denen auch besondere Begabungen, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen, gefördert werden. In der Klasse 9 werden in der Projektarbeit Quartalsmodule in Einzelarbeit bearbeitet, die in die Benotung des jeweiligen Faches mit eingehen und größere Eigenständigkeit erfordern und somit die Arbeit in der Sekundarstufe II vorbereiten. Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gibt es in den schriftlichen Fächern Fördermodule, so findet individuelle Förderung auch in der Frei-, Projekt- und Modularbeit ihren Platz.

Zusätzlich zum Unterricht bestehen vielfältige Möglichkeiten zu Aktivitäten; so können sich Kinder in der Schwimm-AG oder beim Rudern austoben oder sie sind als Tüftler bei der Mathematik-Olympiade gefragt. Seit dem Schuljahr 2005/06 gibt es eine Bläserklasse (Klarinette, Saxophon, Horn, usw.). Wir wissen, dass das Spielen eines Musikinstrumentes die Konzentrationsfähigkeit von Kindern erhöht und zu besseren schulischen Leistungen führen kann.Wie in vielen Schulen gibt es auch am ELSA regelmäßig Klassenfahrten und Austauschprogramme mit Partnerschulen im Ausland.

Tradition hat bei uns schon das Betriebspraktikum: Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs verbringen 14 Tage in Oberhausener Firmen; ein gleiches Angebot gibt es noch einmal in der Oberstufe, in der auch mit außerschulischen Partnern, z.B. den Universitäten, zusammengearbeitet wird.

Das Raumangebot am ELSA: Die Klassen 5, 6 sowie zwei Klassen des 7. Jahrgangs sind im C-Gebäude, einem Haus mit eigenem Schulhof, untergebracht. Wir erhoffen uns davon einen „weichen“ Übergang von der Grundschule ins Gymnasium. Dort stehen für die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe eigene Fachräume für die Naturwissenschaften sowie für Musik und Kunst zur Verfügung. Zusätzlich verfügt die Schule über eine Aula, einen Ausstellungsraum, Projekträume, Computer- und Medienräume, ein Video-Studio, eine Lehrküche, zwei Turnhallen, eine Bibliothek und einen Dachgarten.

Jeden Mittag steht allen Schülerinnen und Schülern, die dies wünschen, ein schmackhaftes und gesundes Essen für wenig Geld zur Verfügung. Im Rahmen des Ganztagsangebotes gibt es eine Hausaufgabenhilfe für die unteren Klassen.

Großen Wert legen wir am ELSA auf Qualität: Das Elsa-Brändström-Gymnasium wurde im Jahre 2000 vom Schulministerium NRW und der Universität Dortmund als erste Schule auf Landesebene mit dem 1. Preis im Wettbewerb „Qualität schulischer Arbeit“  in der Sparte Gymnasium ausgezeichnet. Das ELSA ist seit vielen Jahren AGENDA-Schule und trägt seit 2008 als erste weiterführende Schule in Oberhausen das Gütesiegel für Individuelle Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Jahre 2010 wurde das Begabtenförderungsprogramm des ELSA mit dem 2. Preis im Wettbewerb Begabtenförderung ausgezeichnet.

Auch unsere Schülerinnen und Schüler nehmen immer wieder erfolgreich an Wettbewerben und Projekten teil und unsere Kolleginnen und Kollegen erarbeiten Konzepte, die weit über die Schule hinaus wirken und Aufmerksamkeit erregen.

Mehrmals bereits hat sich die Schule evaluiert mit dem international geprüften Evaluationsinstrument SEIS  (Selbstevaluation in Schulen). Außerdem gehört das ELSA zum Schulnetzwerk „Blick über den Zaun “, in dem sich Schulen aus ganz Deutschland regelmäßig gegenseitig überprüfen. In Oberhausen waren die Partnerschulen im Jahr 2008 und 2012.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 ist das Elsa-Brändström-Gymnasium Ganztagsschule. In den Schuljahren 2009 bis 2011 wurden die Gebäude umgebaut und mit Hilfe der Stadt und mit Geldern aus dem Konjunkturpaket ein Dachausbau zur Entspannung, ein Kellerumbau für sportliche Aktivitäten sowie eine Mensa fürs Mittagessen gebaut. Seit März 2011 gibt es nun die erforderlichen räumlichen Voraussetzungen für den Ganztagsbetrieb. Im Schuljahr 2011/2012 wurde die vorgeschriebene Mittagspause für die Schülerinnen und Schüler eingeführt; von 13.30 bis 14.30 Uhr kann gegessen, gelesen, gespielt, gechillt werden. Danach findet in den Stufen 5-7 an zwei Nachmittagen ein- oder zweistündiger Unterricht statt (z.B. auch Freiarbeit). An einem weiteren Nachmittag wählen die Kinder aus dem umfangreichen Werkstattangebot oder sie besuchen die Hausaufgabenbetreuung. Diese Stundenverteilung ergibt sich aus den gesetzlich vorgeschriebenen Stunden für gebundene Ganztagsschulen.

Zu unserem Schulprogramm, mit dem wir jedem die Identifikation mit unserer Schule erleichtern wollen, gehören Schwerpunkte in den Bereichen Kulturelles Leben und Lernkultur, Medien, Ökologie und Gesundheit sowie Lernen für Europa . Diese Schwerpunkte sind aus der Tradition der Schule gewachsen und zwischen der Lehrerschaft, der Schülerschaft und den Eltern abgestimmt. Sie werden in den Unterrichtsfächern als „Dimensionen des Lernens“ aufgegriffen.

Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten regelmäßig über Aktivitäten an unserer Schule.

Ausführliche Info-Blätter zu verschiedenen Themen sowie unsere Zweijahresschriften informieren über das ELSA und seine Spezialitäten. Im GEO-Heft Mai 2008 wird auf 22 Seiten unsere Schule beschrieben.