WARUM LESEN?

 Auch in Zeiten von Internet, Smartphone, Videospielen und anderen Medien ist es wichtig, lesen zu können und Spaß am Lesen zu haben. Leseförderung ist umso sinnvoller, je mehr das Thema Lesen in der Schule präsentiert wird bzw. präsent ist. Das Lesen ist und bleibt der ‚Schlüssel zur Kultur’ und bildet zugleich die Basis für jede Medienerziehung. Die Institution Schule muss daher gerade heute, in der Situation einer sich verändernden Medienlandschaft, den Aufbau einer stabilen Lesemotivation unterstützen. Vielen Kindern und Jugendlichen, denen Bücher in ihrer häuslichen Umgebung selten oder nie begegnen, wird durch die schulische Leseförderung am Elsa die Erfahrung ermöglicht, wie sehr Lesen zu sozialer Kommunikation beiträgt, bei den anderen wird bekräftigt, was ihnen schon bekannt ist. Natürlich sollen auch Unterhaltung und die Anregung von Fantasie bei der Leseförderung nicht zu kurz kommen. Lesen im Kontext der Globalisierung bedeutet auch, sich in andere Menschen und Zeiten hineinzuversetzen und durch den Wechsel der Perspektive sich selbst und die eigene Position zu überdenken.

LESEFÖRDERUNG AM ELSA – WIE SIEHT SIE AUS?

Die Ausleihbücherei im C-Gebäude mit einer umfangreichen Sammlung von Jugendbüchern, darunter auch fremdsprachliche Lektüren, gibt den Schülern die Möglichkeit, sich durch Bücher immer wieder neue Welten zu erschließen.

Schon lange gehören die sogenannten „Lesestunden“ in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 fest zur Elsa-Leseförderung. In regelmäßigen Abständen dürfen die Schülerinnen und Schüler eine Schulstunde für die Lektüre erzählender Literatur nutzen. Die Wahl des Buches erfolgt selbstständig, ohne Notendruck und unabhängig vom aktuellen Unterrichtsthema.

Leseförderung am Elsa erfolgt verstärkt auch in einem „systemischen Modell“, was bedeutet, dass die Schule sich öffnet und Kontakte zu Institutionen, Projekten und Initiativen der Lesekultur herstellt (Stadtbibliothek, Theater, Autoren, literarische Wettbewerbe). Zu nennen wäre beispielsweise an dieser Stelle die regelmäßige Teilnahme an Vorlesewettbewerben und zahlreiche Gelegenheiten Autorinnen und Autoren bei schulinternen Lesungen persönlich kennenzulernen. Ebenso wird Wert gelegt auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, welche beispielsweise engagiert die Bücherei im C-Gebäude verwalten.

 

  • Teilnahme an literarischen Wettbewerben und Aktionen, z.B. bei der Aktion „Der Bundesweite Vorlesetag“ der Stiftung Lesen
  • Lese- und Schreibprojekte, z.B. Lektüre eines Jugendbuches in Verbindung mit Internetrecherche
  • Besuche von Theaterveranstaltungen in verschiedenen Jahrgangsstufen
  • Teilnahme am Sommerleseclub (www.sommerleseclub.de)
  • Theater-AG
  • Literaturkurse in der Oberstufe
  • Autorenworkshops
  • Englische Lesestunde
  • Schülerbibliothek im C-Gebäude
  •  Lesestunden
  • Wettbewerbe / (Vor)leseaktionen